Bekanntheitsanalysen sind den Imageanalysen
prinzipiell sehr ähnlich, mit dem Unterschied, daß sie mehrheitlich von Unternehmen und
Institutionen eingesetzt werden und anstelle von aufwendigen, qualitativen Daten
nur wenige - meist quantitative - Merkmalsausprägungen
untersuchen. Häufig kommen sie in Form der Markenbekanntheitsanalyse vor.
Bei der Bekanntheitsanalyse geht es um die Ermittlung der Wahrnehmung und
Zuordnung bestimmter Merkmale durch eine definierte Zielgruppe.
Ziele:
Ziel einer Bekanntheitsanalyse ist dabei die Messung des Bekanntheitsgrades des
Unternehmens als Ganzes - in der Regel in Form der Bekanntheit einer
Wort-Bild-Marke (Markenbekanntheit) - oder spezieller Produkte und
Leistungen, selten von Personen. Bei der Bekanntheitsanalyse wird die
Positionierung bzw. die Häufigkeit der Nennung des zu messenden Merkmales (z.B.
Marke oder Produkt) im Markt gemessen. Dabei kann als Markt die gesamte
Bevölkerung in Frage kommen oder spezielle Ziel- und Kundengruppen
(Teil-Markt).
Die Bekanntheitsanalyse mißt stets die „relative Bekanntheit“, also
die Bekanntheit eines Merkmales in einer Zielgruppe gegenüber der Bekanntheit
vergleichbarer Merkmale bei den Wettbewerbern. Üblicherweise wird die
Bekanntheit der eigenen Marke gegenüber der Marke der Konkurrenten untersucht,
um auf diese Weise eine Einschätzung für mögliche zukünftige
Marketingaktionen zu gewinnen. Die Messung der Bekanntheit kann dabei gestützt
und ungestützt durchgeführt werden, wobei ein gemischtes Verfahren zu
empfehlen ist, bei dem zuvor die ungestützte Messung vorzunehmen ist.
Oftmals
gehen Bekanntheitsanalysen - auch in Form eines sogenannten Pretests - den wesentlich aufwendigeren und detaillierteren
Imageanalysen voraus.
Sie
haben Fragen zu Ihrer Bekanntheit? Gerne unterstützen wir Sie bei der
Untersuchung und Messung des gewünschten Bekanntheitswertes.